Stoffmasken gelten tatsächlich als persönliche Schutzausrüstung (PSA), eine Haltung, die während der weltweiten Reaktion auf die COVID-19-Pandemie an Bedeutung gewann. Diese Ansicht steht im Einklang mit den Leitlinien und Empfehlungen verschiedener Gesundheitsorganisationen, auch in Europa.
Zum Beispiel kann die European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) unterstützt die Verwendung von Gesichtsmasken als Teil eines umfassenden Ansatzes zur Verhinderung der Ausbreitung von Atemwegsinfektionen wie COVID-19. Das ECDC erkennt an, dass Stoffmasken zwar möglicherweise nicht das gleiche Schutzniveau wie medizinische Masken (z. B. chirurgische Masken oder FFP2/N95-Atemschutzmasken) bieten, aber dennoch zur Reduzierung der Virusübertragung in öffentlichen Bereichen beitragen, insbesondere bei Einhaltung der räumlichen Distanz nicht konsequent aufrechterhalten werden können.
Die Wirksamkeit von Stoffmasken beim Schutz vor der Übertragung von Viren hängt von mehreren Faktoren ab, darunter der Stoffart, der Konstruktion der Maske (Anzahl der Schichten) und der Passform im Gesicht des Trägers. Daher plädiert das ECDC zusammen mit anderen Gesundheitseinrichtungen für die integrierte Verwendung von Stoffmasken mit zusätzlichen Präventivmaßnahmen wie Händehygiene und körperlicher Distanzierung, um die öffentliche Gesundheit und Sicherheit während der Pandemie zu verbessern.
Diese Empfehlungen basieren auf dem Vorsorgeprinzip und zielen darauf ab, das Risiko einer COVID-19-Übertragung in der Gemeinschaft zu minimieren. Dies spiegelt den Konsens der europäischen Gesundheitsbehörden über die Rolle von Stoffmasken als wertvollen Bestandteil der PSA wider.
